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Supervision
Angenommen, Super-Vision bedeutet, sich einen Überblick über eine Situation zu verschaffen,
dann könnte Focusing-Supervision heissen, dass dieser Überblick aus einer körperlich
wahrnehmenden Quelle erfahrbar wird. In unserer Arbeit legen wir den Focus auf das Hin- und
Herpendeln zwischen der impliziten Ahnung über eine komplexe Ordnung und der
Manifestation eines manchmal sogar verhärteten Zustandes. Mit Hilfe von Focusing lernen wir
die jeweilige Situation als eine Geschichte zu erfahren und verstehen zu lernen. Teamprozesse
oder psychotherapeutische Prozesse gehorchen oft ganz unvorhersehbaren und
komplexen Gesetzen. Indem wir der Wachstumrichtung folgen werden wir sowohl im eigenen
Organismus als auch im Gruppenkörper neue Einsichten erspüren und verstehen lernen.
In der Focusing-Supervision dient unser eigener Organismus als Resonanz-Instrument.
Wir bieten Einzel- und Gruppensupervision auf Anfrage in folgenden Bereichen:
Teamentwicklung und Fallsupervision
für soziale Institutionen
Fachsupervision für Psychotherapeuten und Menschen in beratenden psychosozialen Berufen
Supervision für Körpertherapeuten:
In die Freude des Therapierens mischt sich oft nach kurzer Zeit die bange Frage, wie man denn mit all
den „schwierigen“ Klienten umgehen muss, kann soll, den Klienten, bei denen so oft neben der ärztlichen
Indikation noch andere Umstände, Schwierigkeiten, familiäre Verwicklungen oder so genannte
Widerstände auftauchen. Plötzlich geht es nicht mehr um die eigentliche Behandlung sondern um ein
umfassendes Problemverständnis, das dem Therapeuten, der Therapeutin abverlangt werden.
In unserer Supervision besprechen wir in kleinen Gruppen die Schwierigkeit und versuchen mit Focusing
und Rollenspielen und etwas Humor die Verwicklungen zu entwirren und in Weiterbildung zu verwandeln.
Ein weiterer Augenmerk ist der Zusammenarbeit mit anderen Therapeuten, Ärzten und sozialen
Institutionen gewidmet, die vielleicht ebenfalls mit demselben Klienten zu tun haben.
Dadurch, dass in dieser Fallsupervision alle KollegInnen von ihren Schwierigkeiten erzählen, entsteht
auch eine sehr hilfreiche Nebenwirkung. Die Gefahr, beginnende Schwierigkeiten zu tabuisieren
vermindert sich und macht einer gesunden Einstellung Platz, dass Schwierigkeiten ein Thema sind, die
zu jedem Therapieprozess gehören und einen wichtigen Teil der Heilung darstellen können, wenn der/die
TherapeutIn diese aufzugreifen weiss.
Termine auf Anfrage bei Almavera Bohtz
Termine auf Anfrage bei Madeleine Walder-Binder